Tag 18 – Wüstenfahrt, Handshake mit dem jordanischen Prinz und offizieller Termin an der Uni von Amann

Am frühen Morgen des 27. Mai sahen wir, was wir zum Glück in der Nacht nicht gesehen hatten. Das Camp war umstellt von Militär.  Menschen und Fahrzeuge und Menschen in Fahrzeugen. Diese hatten in der Nacht sicher ihren Spaß, als sie uns mit ihren Nachtsichtgeräten beobachteten, während wir verzweifelt versuchten unseren Vollmond nicht ins Licht zu strecken… Sei’s drum, wir gönnen ihnen den Spaß.

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Um 8:45 Uhr ging es los zur Etappe durch die Wüste. Es war eine anstrengende Fahrt und anspruchsvoll, vor allem auch, weil man vor lauter Sand in der Luft teilweise kaum einen Meter weit sah. Dabei durfte man den Vordermann nicht aus den Augen verlieren, denn ein Weg war eigentlich nicht vorhanden.
Wir und unsere Autos schafften diese Wüstentour ohne Blessuren, bis auf einen platten Reifen bei Max. Aber das ist laut Günther ein Fahrfehler, denn sonst gäbe es keinen Grund für kaputte Reifen.

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Um 10:30 Uhr machten wir Halt an einer für Bustouristenausflüge vorgesehenen Raststation mit toller Aussicht, mit Toiletten und einem Eisschrank in einem Beduinenzelt mit gekühlten Getränken. Wir machten uns gerade mit der Umgebung vertraut, als wir heran gewunken wurden. Da stand doch tatsächlich der jugendliche Kronprinz Hussein bin Abdullah und schüttelte uns die Hände, bevor er in sein gepanzertes Fahrzeug stieg und davon brauste.
Der Kronprinz ist im Bild links mit schwarzem T-Shirt zu sehen:

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Bei unserem nächster Stopp an einer Tankstelle trafen wir auf einen Teil des OK-Teams, die angeblich den Weg zur nächsten Etappe, die Universität von Amman kannten. Wir waren dankbar, dass wir uns dran hängen durften und so rasten wir mit ein paar anderen Teams quer durch Amman. Als uns aufging, dass dies niemals der Weg zur Uni sein kann, war es auch schon zu spät. So waren wir Zeugen einer Veranstaltung des jordanischen Teams mit ihrem Sponsor, der jordanischen Fluglinie Royal Jordanian. Peinlich berührt versuchten wir uns im Hintergrund zu halten und nutzen die Zeit um den Reifen an Max zu wechseln.

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Danach ging es auf direktem Weg in den King Hussein Park, den wir schon recht früh am Tag, gegen 15:30Uhr erreichten. So viel Zeit zur freien Verfügung zu haben, waren wir nichr gewohnt und so öffneten wir die mitgebrachten Reserven und Konserven erst, als es bereits dunkel war.

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4 Gedanken zu “Tag 18 – Wüstenfahrt, Handshake mit dem jordanischen Prinz und offizieller Termin an der Uni von Amann

  1. Liebe Kuddelmuddler, Ihr habt es geschafft!! Ruht Euch jetzt aus und geniesst den Rest der Reise und wir freuen uns später auf Berichte und Bilder und Anekdoten von diesem tollen Abenteuer ! Danke, dass Ihr uns so gut informiert und vor allem unterhalten habt. ( Und was machen wir jetzt mit der freien Zeit? )

  2. Hallo Ihr Lieben.
    Super, was Ihr so alles erlebt habt! Vielen Dank für die tollen Berichte jeden Tag, so dass wir alle mit Euch mitfiebern konnten!
    Weiterhin gute Reise!
    Liebe Grüße
    Betty

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